Die Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) autonomer Frauen-Notrufe in NRW ist ein Zusammenschluss von derzeit 12 Frauen-Notrufen in Nordrhein-Westfalen. Sie arbeiten als spezialisierte Fachberatungsstellen zum Thema Vergewaltigung und anderen Formen sexualisierter Gewalt an Frauen und Mädchen. Das Angebot umfasst kostenlose Beratung, Krisenintervention, Prozessbegleitung sowie Präventions- und Öffentlichkeitsarbeit.

Informationsflyer zum Download:

Aktuelles

Die LAG unterstützt die Kampagne der Frauenhäuser in NRW "Schwere Wege leicht machen!"

Der Schutz von Frauen und Kindern vor häusliche Gewalt ist eine Pflichtaufgabe des Staates. Die Finanzierung von Frauenhäusern darf keine "freiwillige Leistung" bleiben!
Wir fordern die Abgeordneten des Landtages von NRW auf, per Gesetz
- sicherzustellen, dass alle von Gewalt betroffenen Frauen und ihre Kinder unbürokratisch und kostenlos Schutz und qualifizierte Hilfe in einem Frauenhaus erhalten können - unabhängig von ihrem Einkommen, ihrem Wohnortoder ihrem Aufenthaltstatus
- einen Rechtsanspruch auf staatlichen Schutz und Unterstützung für von Gewalt betroffene Frauen und ihre Kinder zu schaffen
- zu gewährleisten, dass Frauenhäuser in NRW einzelfallunabhängig und bedarfsgerecht aus einer Hand finanziert werden.

Weitere Informationen zur Kampagne: www.schwere-wege-leicht-machen.de

Sprecherinnen der LAG
sind im laufenden Jahr Etta Hallenga (Düsseldorf), Agnes Zilligen (Aachen) und Cornelia Schulte (Bonn).

Fördersituation der Frauen-Notrufe in NRW

Frauen-Notrufe werden vom Land NRW als Einrichtungen, die gegen sexualisierte Gewalt arbeiten, mit einem Personalkostenzuschuss gefördert. Eine Pauschale, als Zuschuss für eine halbe Stelle, beträgt seit 1999 unverändert weniger als 20.000 Euro und muss jährlich neu beantragt und bewilligt werden. Alle Sach- und Betriebskosten sowie die restlichen Personalkosten müssen von den gemeinnützigen Trägern selbst aufgebracht werden. Dieser Anteil steigt ständig. Die fehlende Anpassung gefährdet die weitere Arbeit.

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© Landesarbeitsgemeinschaft autonomer Frauen-Notrufe in NRW