Aktivitäten

Beteiligung der LAG autonomer Frauen-Notrufe in NRW am ersten nordrhein-westfälischen Aktionstag "pro Opfer" des Justizministeriums (2009)
Die Sprecherinnen der LAG und einige Kolleginnen aus verschiedenen Frauennotrufen in NRW nahmen an der von Justizministerin Roswitha Müller-Piepenkötter eröffneten Veranstaltung unter dem Motto "Jede Straftat hat ein Opfer. Jedes Opfer braucht Hilfe." teil. In Ihrer Begrüßungsansprache stellte Ministerin Müller-Piepenkötter die Notwendigkeit heraus, dass "ein ressortübergreifendes, ganzheitliches Netzwerk etabliert werden (muss), in dem sich die Kompetenz und die Erfahrung der einzelnen Institutionen und Behörden ergänzen ..." Außerdem betonte die Ministerin: "Eine ganz besondere Rolle hat die Arbeit der Frauenschutzorganisationen und -verbände in Nordrhein-Westfalen. Ihnen kommt ein unschätzbarer Wert für Frauen zu, die nach einer Straftat in großer persönlicher Not zu ihnen finden."
Gerne wird sich die LAG autonomer Frauen-Notrufe an einem zweiten Aktionstag "pro Opfer" mit Beiträgen zum Schwerpunkt "sexualisierte Gewalt gegen Frauen und Mädchen" beteiligen.

"Standpunkte 2007/2008 - Für das gewaltfreie Leben von Frauen" des Bundesverband Frauenberatungstellen und Frauennotrufe // Frauen gegen Gewalt e.V. (bff)

Der richtige Standpunkt: gegen Gewalt
Als LAG autonomer Frauen-Notrufe in NRW haben wir von 2007 bis Ende 2008 die Kampagne des bff unter dem Motto "Der richtige Standpunkt: gegen Gewalt!" unterstützt.
Schirmherrin der Kampagne war Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Frau Ursula von der Leyen. Zu den weitere Unterstützer/innen gehörten unter anderem die TV-Köchin Sarah Wiener, der Ministerpräsident Niedersachsens Christian Wulff, die Bundesjustizministerin Brigitte Zypries, die Publizistin Heidi Schüller, die Entertainerin Hella von Sinnen und die Schauspielerin Kristin Meyer.
Jede dritte Frau in Deutschland kennt die Erfahrung körperlicher, psychischer und sexualisierter Gewalt. Frauen werden bedroht, geschlagen, gedemütigt und genötigt, nicht wenige erleiden schwerste Misshandlungen oder werden vergewaltigt.

Gewalt gegen Frauen ist keine Privatsache - sie geht uns alle an!
bff_Standpunkt_LAG_2007

Unser Ziel war es, möglichst viele Standpunkte von Frauen und Männern, Mädchen und Jungen aus NRW für die Kampagne zu sammeln. Mit Ihrer Unterstützung ist dies gelungen! Über 420 Beiträge wurden aus NRW eingereicht. Und auch weiterhin werden immer noch neue Standpunkte aufgenommen!

Kundgebung "Wege aus der Gewalt" in Düsseldorf (November 2005)
Seit Ende Januar 2006 ist die Landesfachstelle autonomer Frauen- und Mädcheneinrichtungen gegen Gewalt NRW geschlossen - die notwendigen Fördermittel wurden vom Landtag kurzfristig komplett gestrichen.

Autonome Fraueneinrichtungen suchten das Gespräch mit Politikerinnen und Politikern
Wurde noch gefördert vom Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen - kann wegen Streichung der Mittel ab 2006 nicht mehr weiter verfolgt werden... Mit freundlicher Unterstützung von Agentur MORGENWELT, Künstlerin Melina Vallbracht und Grafikerin Anna Rubinowski

Kundgebung vor dem Landtag in Düsseldorf 2005
Eine bunte Vielfalt von Fraueninitiativen stellte sich im Juni 2005 mit engagierter Beteiligung der Frauen-Notrufe vor dem Landtagsgebäude in Düsseldorf der neuen Landesregierung vor und setzte erste Signale für den notwendigen Erhalt der Fraueninfrastruktur in Nordrhein-Westfalen.


Landesfachstelle autonomer Frauen- und Mädcheneinrichtungen gegen Gewalt NRW in Dortmund 2004
Im Dezember 2004 offiziell eröffnet - seit Januar 2006 Einstellung der Förderung des Landes NRW und damit Schließung.

Die ehemaligen Mitarbeiterinnen der Landesfachstelle Einweihungsfeier in den neuen Räumen in Dortmund

Bundesnotruftreffen in Köln 2003
2003 fand das Bundesnotruftreffen (BNT) anlässlich des 20-jährigen Jubiläums in Köln, Nordrhein-Westfalen, statt und wurde von der LAG autonomer Frauen-Notrufe in NRW ausgerichtet. Neben dem umfangreichen Tagungs-Programm stellte die "Wäscheleinen-Aktion" einen Höhepunkt des dreitägigen Treffens dar.

Plenum der Teilnehmerinnen Arbeitsgruppen aus den Bundesländern "20 Jahre und keine bisschen leise!" BNT-Motto 2003
Gruppenfoto der Teilnehmerinnen Workshops

Das Wäscheleine-Projekt ist ein internationales Projekt gegen Gewalt an Frauen, das 1997 in Freiburg gegründet wurde. Frauen, die von Gewalt betroffen sind, sind hier dazu aufgerufen, einT-Shirt zu gestalten, auf und mit dem sie ihre Gefühle über das Gewalterlebnis ausdrücken können. Die T-Shirts werden bei Veranstaltungen  - wie dem BNT 2003 in Köln - auf einer Wäscheleine aufgehängt. Kontakt zum Projekt: waescheleine-projekt@gmx.de

Das Wäscheleine-Projekt im Garten des Tagungshauses Ausstellung für die BNT-Teilnehmerinnen und Presse


Protestkundgebung vor dem Landtag in Düsseldorf 2003
Frauen-Notrufe und die Beratungsstellen von Wildwasser waren von den Sparplänen der Landesregierung für das Jahr 2004 besonders betroffen. Symbolisch und demonstrativ stürzte vor dem Landtag das Gebäude der Hilfs- und Unterstützungseinrichtungen gegen sexualisierte Gewalt ein. Frauen aus dem ganzen Land beteiligten sich am Protest für den wichtigen Erhalt der frauenspezifischen Einrichtungen und hatten Erfolg damit! Die Weiterförderung wurde gesichert.

Das symbolische Gebäude der Hilfe gegen Gewalt Stellungnahmen der Sprecherinnen

Protestkundgebung vor dem Landtag in Düsseldorf 2002
Sparprogramme und Gewalt, insbesondere auch sexualisierte Gewalt, gegen Frauen und Mädchen passen aus Sicht der Frauen- und Mädcheneinrichtungen in NRW nicht ins Bild unserer heutigen Gesellschaft. Gemeinsam traten die Landesarbeitsgemeinschaften der autonomer Frauen-Notrufe, Wildwasser, der autonomen Frauenhäuser und der autonomen Frauenberatungsstellen sowie der autonomen Mädchenhäuser/Mädcheneinrichtungen gegen die Streichungspläne ein und konnten das - zugegebenermaßen schmale - Unterstützungsangebot für betroffene Frauen und Mädchen damit erhalten!

Gewalt: Alltag in NRW. Opfer von sexualisierter Gewalt brauchen unsere Unterstützung. Gewalt macht krank
Unterschriftensammlung mit Protestpostkarten Sponsoring: Konzept- und Kampagnendesign flowconcept, Bielefeld
Pressestand der Fraueninitiativen Symbole für betroffene Mädchen und Frauen in NRW
» nach oben

LoginImpressumHome

© Landesarbeitsgemeinschaft autonomer Frauen-Notrufe in NRW