Aktivitäten

"Nein heißt nein. Ihre Stimme jetzt!"

"Alle nicht-einverständlichen sexuellen Handlungen müssen unter Strafe stehen." Die Frauen-Notrufe aus NRW unterstützten die Kampagne des Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe // Frauen gegen Gewalt e.V. (bff, 2015/2016).

Petition an Heiko Maas, Bundesminister der Justiz und für Verbraucherschutz: "Schaffen Sie ein modernes Sexualstrafrecht. Nein heißt nein." https://www.change.org/p/heikomaas-schaffen-sie-ein-modernes-sexualstrafrecht-neinheisstnein (110.211 Unterstützer/innen am 10.03.2016)

Petition von Rita Kühn, pro familia (NRW): Notfallverhütung für vergewaltigte Frauen in ALLEN deutschen Krankenhäusern

Ausgehend davon, dass zwei katholische Krankenhäuser in Köln einem Vergewaltigungsopfer Behandlung und Untersuchung verweigerten, hat Rita Kühn, pro familia (NRW) eine Petition initiiert, die von der LAG autonomer Frauen-Notrufe in NRW begrüßt und gezeichnet wurde.

Die Petition war mit 56.363 Unterzeichner*innen erfolgreich: http://www.change.org/de/Petitionen/notfallverhütung-für-vergewaltigungsopfer-in-allen-deutschen-krankenhäusern 


Staatspreisverleihung des Landes NRW an Dr. Monika Hauser - 2012

Im November 2012 verlieh Ministerpräsidentin Hannelore Kraft den Staatspreis des Landes Nordrhein-Westfalen "in Würdigung ihres langjährigen unermüdlichen erfolgreichen Einsatzes für Menschenrechte und Menschenwürde in Krisengebieten dieser Welt sowie in Anerkennung ihrer herausragenden Verdienste um die nachhaltige Verbesserung von Lebensumständen für Frauen und Mädchen in Kriegsgebieten und Entwicklungsländern" an Dr. Monika Hauser. Zwei Vertreterinnen der LAG autonomer Frauen-Notrufe in NRW waren bei diesem Festakt dabei. Die Rede von Dr. Monika Hause hat uns sehr berührt, gefreut und im Hinblick auf unsere Arbeit gegen sexualisierte Gewalt in NRW bestätigt und weiter motiviert. Danke dafür!

Zum Download:

Dankesrede von Dr. Monika Hauser (Geschäftsführendes Vorstandsmitglied medica mondiale e.V. in Köln) anlässlich der Staatspreisverleihung des Landes Nordrhein-Westfalen am 19.11.2012

Gratulation des FrauenMädchenNetz NRW - Frauengipfel an Dr. Monika Hauser


Beteiligung der LAG autonomer Frauen-Notrufe in NRW am ersten nordrhein-westfälischen Aktionstag "pro Opfer" des Justizministeriums - 2009
Die Frauen-Notrufe nahmen an der Veranstaltung unter dem Motto "Jede Straftat hat ein Opfer. Jedes Opfer braucht Hilfe." teil. In Ihrer Begrüßungsansprache stellte Ministerin Müller-Piepenkötter die Notwendigkeit heraus, dass "ein ressortübergreifendes, ganzheitliches Netzwerk etabliert werden (muss), in dem sich die Kompetenz und die Erfahrung der einzelnen Institutionen und Behörden ergänzen ..." Außerdem betonte die Ministerin: "Eine ganz besondere Rolle hat die Arbeit der Frauenschutzorganisationen und -verbände in Nordrhein-Westfalen. Ihnen kommt ein unschätzbarer Wert für Frauen zu, die nach einer Straftat in großer persönlicher Not zu ihnen finden."

" Der richtige Standpunkt: gegen Gewalt - Für das gewaltfreie Leben von Frauen" des Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe // Frauen gegen Gewalt e.V. (bff, 2007/2008)

2007 und 2008 beteiligte sich die LAG autonomer Frauen-Notrufe in NRW aktiv an der Kampagne des bff unter dem Motto "Der richtige Standpunkt: gegen Gewalt!". Schirmherrin der Kampagne war Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Frau Ursula von der Leyen. Jede dritte Frau in Deutschland kennt die Erfahrung körperlicher, psychischer und sexualisierter Gewalt. Frauen werden bedroht, geschlagen, gedemütigt und genötigt, nicht wenige erleiden schwerste Misshandlungen oder werden vergewaltigt.

bff_Standpunkt_LAG_2007

Über 420 Standpunkte von Frauen und Männern, Mädchen und Jungen aus NRW wurden eingereicht.

Kundgebung "Wege aus der Gewalt" in Düsseldorf - 2005
Seit Ende Januar 2006 ist die Landesfachstelle autonomer Frauen- und Mädcheneinrichtungen gegen Gewalt NRW geschlossen - die notwendigen Fördermittel wurden vom Landtag kurzfristig komplett gestrichen.

Autonome Fraueneinrichtungen suchten das Gespräch mit Politikerinnen und Politikern
Wurde noch gefördert vom Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen - kann wegen Streichung der Mittel ab 2006 nicht mehr weiter verfolgt werden... Mit freundlicher Unterstützung von Agentur MORGENWELT, Künstlerin Melina Vallbracht und Grafikerin Anna Rubinowski

Kundgebung vor dem Landtag in Düsseldorf 2005
Eine bunte Vielfalt von Fraueninitiativen stellte sich im Juni 2005 mit engagierter Beteiligung der Frauen-Notrufe vor dem Landtagsgebäude in Düsseldorf der neuen Landesregierung vor und setzte erste Signale für den notwendigen Erhalt der Fraueninfrastruktur in Nordrhein-Westfalen.


Bundesnotruftreffen in Köln 2003
2003 fand das Bundesnotruftreffen (BNT) anlässlich des 20-jährigen Jubiläums in Köln, Nordrhein-Westfalen, statt und wurde von der LAG autonomer Frauen-Notrufe in NRW ausgerichtet. Neben dem umfangreichen Tagungs-Programm stellte die "Wäscheleinen-Aktion" einen Höhepunkt des dreitägigen Treffens dar.

Plenum der Teilnehmerinnen Arbeitsgruppen aus den Bundesländern "20 Jahre und keine bisschen leise!" BNT-Motto 2003
Gruppenfoto der Teilnehmerinnen Workshops

Das Wäscheleine-Projekt ist ein internationales Projekt gegen Gewalt an Frauen, das 1997 in Freiburg gegründet wurde. Frauen, die von Gewalt betroffen sind, sind hier dazu aufgerufen, einT-Shirt zu gestalten, auf und mit dem sie ihre Gefühle über das Gewalterlebnis ausdrücken können. Die T-Shirts werden bei Veranstaltungen  - wie dem BNT 2003 in Köln - auf einer Wäscheleine aufgehängt. Kontakt zum Projekt: waescheleine-projekt@gmx.de

Das Wäscheleine-Projekt im Garten des Tagungshauses Ausstellung für die BNT-Teilnehmerinnen und Presse


Protestkundgebung vor dem Landtag in Düsseldorf 2003
Frauen-Notrufe und die Beratungsstellen von Wildwasser waren von den Sparplänen der Landesregierung für das Jahr 2004 besonders betroffen. Symbolisch und demonstrativ stürzte vor dem Landtag das Gebäude der Hilfs- und Unterstützungseinrichtungen gegen sexualisierte Gewalt ein. Frauen aus dem ganzen Land beteiligten sich am Protest für den wichtigen Erhalt der frauenspezifischen Einrichtungen und hatten Erfolg damit! Die Weiterförderung wurde gesichert.

Das symbolische Gebäude der Hilfe gegen Gewalt Stellungnahmen der Sprecherinnen

Protestkundgebung vor dem Landtag in Düsseldorf 2002
Sparprogramme und Gewalt, insbesondere auch sexualisierte Gewalt, gegen Frauen und Mädchen passen aus Sicht der Frauen- und Mädcheneinrichtungen in NRW nicht ins Bild unserer heutigen Gesellschaft. Gemeinsam traten die Landesarbeitsgemeinschaften der autonomer Frauen-Notrufe, Wildwasser, der autonomen Frauenhäuser und der autonomen Frauenberatungsstellen sowie der autonomen Mädchenhäuser/Mädcheneinrichtungen gegen die Streichungspläne ein und konnten das - zugegebenermaßen schmale - Unterstützungsangebot für betroffene Frauen und Mädchen damit erhalten!

Gewalt: Alltag in NRW. Opfer von sexualisierter Gewalt brauchen unsere Unterstützung. Gewalt macht krank
Unterschriftensammlung mit Protestpostkarten Sponsoring: Konzept- und Kampagnendesign flowconcept, Bielefeld
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